Industrie-Pensions-Verein e. V.
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Leitung der Akademie

Wolfgang Peters
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GB-BDL-20140218-30035

/ Leitbild der IPV-Akademie

Die Vision unseres Unternehmens ist es, ein kompetenter Lernanbieter von Fachseminaren zur privaten und betrieblichen Alters- und Gesundheitsvorsorge zu sein.

Unser Selbstverständnis ist, dass:

  • Lernende einen Mehrwert durch unsere Schulungen erhalten
  • Nachhaltige Kenntnisse vermittelt werden
  • Kostengünstige Lerndienstleistungen angeboten werden
  • Der Lernerfolg im Vordergrund steht
  • Korrekturen und Verbesserungen systematisch durchgeführt werden

Die Grundprinzipien unseres Unternehmens sind es, Klarheit in die steigende Komplexität gesetzlicher Regelungen, vor allem bei den Themen Alters- und Gesundheitsvorsorge, zu bringen. Durch die Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern, den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft und Entscheidern aus Industrie und Politik bietet die Akademie den Teilnehmern einen hochwertigen Informationsaustausch.

Großer Andrang zur 7. Jahrestagung der IPV-Akademie am 17.09.2015

Traditionell fand die nunmehr 7. Jahrestagung der IPV-Akademie im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin-Mitte statt. Für den Gastgeber begrüßte IPV-Vorstand  Dieter Joeres die rund 250 Gäste aus Verbänden, Industrie und Versicherungswirtschaft. Der nachhaltige Zuspruch bestätigt, dass sich die IPV-Jahrestagung im „politischen Berlin“ inzwischen fest etabliert hat.

Besonders gut wurden zur diesjährigen IPV-Jahrestagung die Mischung von hochaktuellen Themen aus Politik, Wissenschaft und  Wirtschaft angenommen. Unter den Referenten befanden sich prominente Politiker wie der FDP-Vorsitzende Christian Lindner mit dem wichtigen Thema „Mehr Mut zur Marktwirtschaft“. Mit dem Beitrag „Unkonventionelle Geldpolitik und die Folgen für die Altersvorsorge“ griff der Ökonom Prof. Dr. Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. ein Kernthema der IPV-Akademie auf, deren Zweck die Aufklärung zu Fragen der Alters- und Gesundheitsvorsorge ist.

  • Vorträge

Unkonventionelle Geldpolitik und die Folgen für die Altersvorsorge
Prof. Dr. Michael Hüther
Direktor, Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Prof. Dr. Michael Hüther stellte in seinem Vortrag die Folgen der derzeitigen Geldpolitik auf die Altersversorgung dar. Niedriges Wachstum und ein niedriger Realzins, einhergehend mit einer niedrigen Inflationserwartung, erfordern in der Konsequenz einen höheren Konsumverzicht der Privathaushalte zur Erreichung ihrer Sparziele. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V. sieht zwar Anzeichen einer Zinswende, da die US-Notenbank kurz- oder mittelfristig den Leitzins erhöhen werde und auch auf die Europäische Zentralbank irgendwann nachziehen werde. Der Zinsanstieg werde aber sehr langsam erfolgen, es werde hier keinen Sprung geben, so Prof. Hüther.

Pflege 2030 – Herausforderung in einer Gesellschaft des langen Lebens
Dr. Ralf Suhr
Vorstandsvorsitzender, Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege

Der vielzitierte demografische Wandel und die damit verbundene Pflegebedürftigkeit von immer mehr Menschen ist längst kein lang- oder mittelfristiges Problem mehr. Wir befinden uns mittendrin!

Dies war der eindringliche Appell von Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des Zentrums für Qualität in der Pflege, an die Teilnehmer der 7. Jahrestagung der IPV-Akademie.

Es müsse nach neuen Wegen gesucht werden, um die Lücke im Pflegepotenzial zu schließen, so Dr. Suhr. Aber nicht nur der akute Mangel an (qualifiziertem) Fachpersonal sei zu beheben. Auch die Ängste von pflegenden Angehörigen vor mangelndem Verständnis ihres Arbeitgebers für die Nöte der häuslichen Pflege müssten abgebaut werden. Eine höhere Wertschätzung durch die Arbeitgeber wäre hierfür wünschenswert. Die ständige Weiterentwicklung der Qualität in der Pflege ist für Dr. Suhr „ein großes Thema“, wobei auch die Patientensicherheit im Fokus stehen müsse.

Neues Sozialpartnermodell Betriebsrente – ein sinnvoller Weg für mehr  betriebliche Altersversorgung?
Alexander Gunkel
Mitglied der Hauptgeschäftsführung, BDA

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat mit dem Sozialpartnermodell Betriebsrente einen Vorschlag zur Verbreiterung der betrieblichen Altersvorsorge gemacht, der aber nach Ansicht der Arbeitgeber, so Gunkel, an zahlreichen Stellen nachjustiert werden muss. Die vom Sozialpartnermodell vorgesehene Enthaftung der Arbeitgeber für bestimmte Versorgungszusagen gehe aber in die richtige Richtung.

Arbeitgeber dürften aber nicht durch allgemeinverbindliche Tarifverträge zur bAV gezwungen werden, auf was das Sozialpartnermodell hinauszulaufen drohe. Vielmehr müsse der Staat geeignete Anreize setzen, um die bAV auf freiwilliger Basis zu stärken. Daher seien steuer- und beitragsrechtliche Entlastungen genauso wichtig. Nicht nachvollziehbar sei im Übrigen, warum der besonders haftungsarme Durchführungsweg Direktversicherung von den Haftungsvorteilen des Sozialpartnermodells  ausgenommen werden solle.

Mehr Mut zur Marktwirtschaft!
Christian Lindner
Bundesvorsitzender der FDP

„Mehr Mut zur Marktwirtschaft“ war die ebenso aufmunternde wie eindringliche Botschaft, die Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP, an die aufmerksame Zuhörerschaft richtete. Schwerpunkt war die Marktwirtschaft in Deutschland unter anderem mit der Aufforderung nach mehr Flexibilität und Freiheit als wichtigste Ressource in Zeiten des Wandels. Im Hinblick auf die Altersvorsorge forderte er mehr Freiheit des Einzelnen in der Frage des Renteneintritts und die volle steuerliche  Anerkennung von Betriebsrenten durch angemessene Pensionsrückstellungen.

Christian Lindner beleuchtete auch  aktuelle Themen der Europapolitik, wie das Integrationsmanagement in der Flüchtlingskrise und kritisierte das mangelnde Zusammenstehen der Staaten der Europäischen Gemeinschaft.

LVRG – Neue Zeitrechnung für den deutschen Lebensversicherungsmarkt   
Dr. Marc Surminski
Chefredakteur Zeitschrift für Versicherungswesen

In seinem lebendigen Vortrag zeigte Dr. Surminski die Gründe auf, die zum Lebensversicherungsreformgesetz (LVRG) geführt haben. Er beleuchtete die Tragweite des Gesetzes, das tief in das Geschäftsmodell der Lebensversicherer eingreift. Er sparte nicht mit Kritik an der Politik, die mit der Lebensversicherung ein Feld gefunden hat mit dem man „punkten“ kann. Er schrieb aber auch der Versicherungswirtschaft Versäumnisse ins Stammbuch und mahnte eine verantwortungsvolle Umsetzung des LVRG an.

Mehr zur Jahrestagung 2015 hier.

Erfolgreiche Zertifizierung

Für unsere Seminare der IPV-Akademie haben wir uns als Ziel gesetzt, die Qualität in der Weiterbildung kontinuierlich zu sichern.

Seit Oktober 2014 ist die Akademie des Industrie-Pensions-Verein e.V. nach eingehender Prüfung unseres Qualitätsmanagementsystems als Lerndienstleister in der Aus- und Weiterbildung durch die Zertifizierungsorganisation CERTQUA im Sinne der internationalen Norm DIN ISO 29990:2010 zertifiziert.

Einer unserer wichtigsten Schwerpunkte besteht in unserer Selbstverpflichtung, stets die Qualität aller, die der Akademie betreffenden, Seminare und deren Abläufe zu überprüfen und aufrechtzuerhalten. Langfristig möchten wir ein verlässlicher Anbieter von Seminaren im Bereich der privaten und betrieblichen Alters- und Gesundheitsvorsorge sein, neue Anforderungen des Marktes zeitnah erkennen und diese gezielt umsetzen.

6. Jahrestagung der IPV-Akademie

Am 18.09.2014 fand die nunmehr 6. Jahrestagung der IPV-Akademie statt. Rund 250 Teilnehmer fanden sich auch in diesem Jahr wieder im Haus der Deutschen Wirtschaft, Berlin, ein um interessante Vorträge und intensive Diskussionen in angenehmer Atmosphäre zu erleben. Von den Tagungsteilnehmern haben wir eine durchweg positive Resonanz erhalten.

Einige Impressionen sowie die Zusammenfassung der einzelnen Vorträge finden Sie hier!

Punkte sammeln für höhere Beratungsqualität

Seit 2014 läuft offiziell die Brancheninitiative „gut beraten – Weiterbildung der Versicherungsvermittler in Deutschland“.

Die IPV-Akademie hat sich im Rahmen dieser Initiative als Bildungsdienstleister akkreditieren lassen (Akkreditierungsnummer: GB-BDL-20140218-30035).

Mehr Informationen

Aktuelles

Die nächsten Seminartermine im Überblick:

10.05.2016Im Fokus: Der Rentencheck mit 55 - Ruhestandsplanung mit System
Zur Anmeldung
22.09.2016bAV III: Die Pensionszusage von A-Z
Zur Anmeldung
11.10.2016Im Fokus: Die Unternehmerversorgung
Zur Anmeldung
 

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