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/ Seminare

  • Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG):
    Auswirkungen auf die betriebliche Altersversorgung
    Das Seminar zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz beschäftigt sich umfassend mit den neuen Bilanzierungsvorschriften, die ab dem Wirtschaftsjahr 2010 auf Unternehmen zukommen. Die Änderungen betreffen ausschließlich die Handelsbilanz und greifen insbesondere nachhaltig in die Bewertungspraxis für betriebliche Versorgungszusagen ein. In der Konsequenz werden sich vor allem kleine und mittlere Unternehmen von der bisherigen Praxis, den fiskal-politisch motivierten Wert des § 6a EStG auch für den handelsrechtlichen Wertansatz von Direktzusagen zu wählen, lösen müssen. Zukünftig ist eine eigenständige handelsrechtliche Bewertung vorzunehmen. Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen müssen auch neue Überlegungen zur Optimierung der betrieblichen Altersversorgung insgesamt angestellt werden.
    • 29.04.2010
       
  • Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung
    Die begrenzte steuerliche Berücksichtigung von Krankenversicherungsbeiträgen im Rahmen der Sonderausgaben ist nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts verfassungswidrig. Der Gesetzgeber wurde aufgefordert, bis zum 01.01.2010 eine verfassungskonforme Lösung zu schaffen, in der Beiträge zur Basiskranken- und Pflegeversicherung steuerlich unbeschränkt als Sonderausgaben abzugsfähig sind. Die angemahnte Neuregelung bringt nun das „Gesetz zur verbesserten steuerlichen Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen“ (Bürgerentlastungsgesetz) vom 16.07.2009, das aufgrund der steuerlichen Entlastungen auch bereits als Teil des Konjunkturpaketes verstanden wurde. Je nach Versicherungsstatus und individuellem Steuersatz sorgt das Gesetz ab 2010 für spürbare Erleichterungen aufgrund des regelmäßig höheren Sonderausgabenabzuges. Die neue Rechtslage wird insbesondere privat krankenversicherten Personen mit Kindern deutliche steuerliche Einsparungen bringen.
    • 22.07.2010
    • 18.11.2010
  • Grundlagenseminar betriebliche Altersversorgung

    In diesem Seminar wird die betriebliche Altersversorgung (bAV) vom Grunde auf beschrieben. Vermittelt werden zunächst die arbeitsrechtlichen Grundlagen der bAV, insbesondere in Bezug auf arbeitgeberfinanzierte und arbeitnehmerfinanzierte (Entgeltumwandlung) betriebliche Altersversorgung. Darüber hinaus gibt dieses Seminar einen schematischen Überblick über die fünf Durchführungswege und deren rechtlichen Besonderheiten.

  • Aufbauseminar betriebliche Altersversorgung
    Dieses Seminar baut auf das Grundlagenseminar auf und beschäftigt sich überwiegend mit der betrieblichen Altersversorgung (bAV) besonderer Personenkreise. Zusätzlich werden aktuelle rechtliche Fragestellungen – bspw. Urteile zur Zillmerung, Pfändungsschutz o. Ä. – behandelt.

    • 24.06.2010

  • Restrukturierung von bestehenden Pensionszusagen
    - Möglichkeiten für Gesellschafter-Geschäftsführer
    Neben der gestiegenen Lebenserwartung und den Folgen der Volatilität der Kapitalmärkte wird das Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (BilMoG) ab dem Geschäftsjahr 2010 erhebliche Auswirkungen auf den Ansatz und die Bewertung von Pensionsrückstellungen in der Handelsbilanz haben. Unternehmen werden von den Auswirkungen auf bestehende Pensionsverpflichtungen besonders stark betroffen sein, wenn die Pensionsrückstellung einen bedeutenden Anteil an der Bilanzsumme ausmacht. Dies ist insbesondere bei kleinen GmbHs der Fall, bei denen häufig eine Pensionszusage an den Gesellschafter-Geschäftsführer besteht. Durch die neuen bilanziellen Anforderungen, aber auch infolge von Unterfinanzierung und geänderten biometrischen Rahmenbedingungen, rücken Fragen zur Restrukturierung von Pensionszusagen stärker in den Mittelpunkt. Im Rahmen dieses Seminars werden alle wesentlichen Restrukturierungsmaßnahmen und deren steuerliche
    und rechtliche Auswirkungen erörtert, unter anderem:

    / Widerruf, Herabsetzung oder Verzicht
    / Abfindung
    / Auslagerung auf eine Unterstützungskasse bzw. einen Pensionsfonds

    • 28.10.2010

 

  • Zeitwertkonten nach „Flexi II“
    Das steigende Renteneintrittsalter, der schwankende Arbeits- und Kapitalbedarf sowie der zunehmende Wettbewerbs- und Kostendruck bestimmen die derzeitige Marktsituation im Personalwesen. Gerade in Zeiten der Finanzkrise ist es notwendig, auf ein nachhaltiges Konzept zur Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit und Ergänzung der betrieblichen Altersversorgung, die sogenannten Zeitwertkonten, zu setzen. Nicht zuletzt als Alternative zur Altersteilzeit, deren Förderung ab 2010 wegfällt, sind Zeitwertkonten daher stärker in den Fokus des Gesetzgebers gerückt. Das „Flexi II“-Gesetz* soll mehr Rechtssicherheit für Zeitwertkonten bringen und besonders den Insolvenzschutz von Wertguthaben deutlich verbessern. Mit der Neuregelung erfolgt eine bessere Abgrenzung der Zeitwertkonten zu anderen Formen der Arbeitszeitflexibilisierung und eine Optimierung der Möglichkeiten zur Übertragung von Wertguthaben bei einem Arbeitgeberwechsel. Damit soll eine weitere Verbreitung von Wertkonten und Freistellungsphasen erreicht werden.
    • 27.05.2010
      Als Referenten konnten wir für das Seminar Herrn Hansjörg Müllerleile, Arbeitgeberverband Südwestmetall (Verband der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg e.V.), gewinnen. Herr Müllerleile ist bei Südwestmetall im Referat Soziale Sicherung ein ausgewiesener Experte im Bereich der Zeitwertkonten (Flexi-, Langzeit- und Altersteilzeitkonten). Er wird auf unserem Seminar zu den tariflichen und gesetzlichen Zweitwertkontenvereinbarungen Stellung beziehen und im Bereich des Flexi II Gesetzes die zentralen Unterschiede („alte und neue Rechtslage“) im Hinblick auf die Bestandsschutzregelungen herausarbeiten. Er wird des Weiteren auf zahlreiche offene Fragen eingehen, die personalpolitische Zielrichtung von Zeitwertkonten verdeutlichen und von den ersten Erfahrungen mit den Betriebsprüfern berichten.
 

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