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Die Private Krankenversicherung (PKV) entlastet Unternehmen und Betriebe!

Die Existenz der PKV stabilisiert die Lohnzusatzkosten in Deutschland. Denn in der Kranken- und Pflegeversicherung fallen je nach Versichertenstatus der Angestellten in den Unternehmen unterschiedliche Lohnzusatzkosten an. Davon profitieren alle Betriebe. Insgesamt werden die  Arbeitgeber jährlich um etwa 1,33 Mrd. € entlastet. Das hat die Vereinigung der der Bayerischen Wirtschaft (vbw) in einer aktuellen Studie ermittelt. Die vbw-Studie gibt damit in der Diskussion um steigende Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung wichtige Hinweise zur Standortdebatte.

Aus Sicht der Unternehmen und Betriebe verursacht jeder privatversicherte Angestellte im Schnitt pro Jahr 1.267 Euro weniger Lohnzusatzkosten. Auf Deutschland hochgerechnet macht das 1,33 Milliarden Euro jährlich aus. Das entspricht rechnerisch rund 40.100 Arbeitsplätzen. Auf Nordrhein-Westfalen entfallen davon fast 300 Millionen Euro. In Bayern werden die Arbeitgeber jährlich um etwa 250 Mio. Euro entlastet. Diese Mittel standen und stehen den Unternehmen und Betrieben zusätzlich für Investitionen z.B. im Bereich Forschung & Entwicklung zur Verfügung.   

Seit 1995 hat sich der Gesamtwert der aufgrund der Koexistenz von GKV und PKV nicht entstandenen Lohnzusatzkosten für die Unternehmen und Betriebe in Deutschland auf über 43 Mrd. € addiert. Welche Bedeutung die PKV für einzelne, real existierende Unternehmen haben, zeigen Praxisbeispiele unter anderem aus der Metall- und Elektroindustrie. So sind in einem Betrieb der Metall- und Elektroindustrie mit knapp 7.000 Beschäftigten jährlich Lohnzusatzkosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro nur deshalb nicht entstanden, weil die Beschäftigten zum Teil privat versichert sind. Umgerechnet entspricht das rechnerisch ca. 35 Vollzeit-Arbeitsplätzen.

Der Link zu Studie:

https://www.vbw-bayern.de/vbw/Aktionsfelder/Standort/Soziale-Sicherung/Lohnzusatzkosten-die-Bedeutung-des-Wettbewerbs-zwischen-GKV-und-PKV.jsp

 

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