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Wenn nach dem Geld noch viel Leben übrig bleibt

In Deutschland wird die Lebenserwartung unterschätzt

Wie viel Geld benötigt man eigentlich für den Ruhestand? Bevor Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden können, muss zuallererst diese Frage beantwortet und der individuelle monatliche Bedarf ermittelt werden. Der benötigte monatliche Betrag, multipliziert mit der ab Ruhestandsbeginn voraussichtlich verbleibender Lebenserwartung, ergibt das zu erreichende Vorsorgekapital.

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Doch wie alt wird man eigentlich?

Die Lebenserwartung in Deutschland liegt zum Zeitpunkt der Geburt bei 78 Jahren. Doch je älter man wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, noch älter zu werden. Hat man zum Beispiel die allgemeinen ersten Risiken des Lebens überwunden und das 20. Lebensjahr vollendet, liegt die Lebenserwartung schon bei 81 Jahren. Mit Vollendung des 50. Lebensjahres steigt die Lebenserwartung auf 82 Jahre und mit Ruhestandsbeginn, Mitte der 60er Jahre, steigt sie auf dann weitere knapp 20 Jahre an. Die Wahrscheinlichkeit, 90 Jahre und älter zu werden, liegt zu Rentenbeginn sogar bei 28 %.1

Lebenserwartung in Deutschland
Quelle: Sterbetafeln 2016/2018; Statistisches Bundesamt (Destatis), 2019

Für die eigene Lebenserwartung und somit für die Definition des gesetzten Sparzieles orientieren sich viele allerdings am erreichten Lebensalter der Eltern oder Großeltern und schätzen so ihre eigene Lebenserwartung viel zu gering ein. Oft wird das Versorgungsziel an diese Schätzung angepasst und letztendlich fehlen dann im Alter die benötigten Rücklagen.

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Quelle: Kohortensterbetafeln für Deutschland, 1871-2017; Statistisches Bundesamt (Destatis), 2017

Beeinflusst wird die Lebenserwartung durch viele individuelle Faktoren. Zu denen zählen unter anderem die individuellen Lebensumstände, wie beispielsweise der Familienstand oder einfach nur der Wohnort. Weiterhin spielen aber auch das Geschlecht, der allgemeine Gesundheitszustand und individuelle Ernährungsgewohnheiten eine wichtige Rolle.

Und diese haben sich zurückblickend auf vorhergehende Generationen teils erheblich lebensverlängernd verändert. Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass die Medizin weiterhin Fortschritte macht, welche die Lebenserwartung weiter steigen lassen wird.

 1 Quelle: Sterbetafeln 2016/2018; Statistisches Bundesamt (Destatis), 2019

Wenn noch viel Leben übrig bleibt - journal_01-2020.jpg
Wenn nach dem Geld noch viel Leben übrig bleibt.
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Kann man mit einem Kapitalsparplan vorsorgen?

Wichtig neben der ausreichenden Höhe der Altersversorgung ist, dass das Gesparte bis zum Lebensende reicht. Auszahlungspläne mit Kapitalverzehr sind irgendwann abgespart. Kapitalanlagen ohne Verzehr werfen in der Regel nur geringe Entnahmen ab.

Gibt es eine Alternative zum Auszahlungsplan?

Anders ist dies bei einer privaten Altersvorsorge. Eine Rentenversicherung ist die einzige Vorsorgemöglichkeit für Privatpersonen in Deutschland, die ein lebenslanges Einkommen sichert – und das, egal wie alt man wird. Diese Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Anlageformen gilt es zu nutzen.

Die private Altersvorsorge kann außerdem sehr individuell gestaltet werden und neben der primären Altersversorgung auch weitere finanzielle Risiken durch beispielsweise eine Berufsunfähigkeitsabsicherung oder eine Hinterbliebenenabsicherung in der Ansparphase abfangen.

Verschiedene Produkte der Altersversorgung werden zudem staatlich gefördert. So können beispielsweise in der Ansparphase Steuern und Sozialversicherungsbeiträge gespart werden oder man erhält einen jährlichen Zuschuss

Wie hilft der IPV?

Gern sind wir Ihnen behilflich, Ihre Altersvorsorge zu optimieren. Rufen Sie uns an unter 030 206732-140 oder schreiben eine Nachricht an info@ipv.de. Als Hilfestellung für Ihre Planung erscheint im 2. Halbjahr 2020 unser neuer IPV-Report „Private Vorsorge“.

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