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Donnerstag
17.
September 2015
abgelaufen

7. Jahrestagung der IPV-Akademie

Großer Andrang zur 7. Jahrestagung der IPV-Akademie am 17.09.2015

Traditionell fand die nunmehr 7. Jahrestagung der IPV-Akademie im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin-Mitte statt. Für den Gastgeber begrüßte IPV-Vorstand  Dieter Joeres die rund 250 Gäste aus Verbänden, Industrie und Versicherungswirtschaft. Der nachhaltige Zuspruch bestätigt, dass sich die IPV-Jahrestagung im „politischen Berlin“ inzwischen fest etabliert hat.

 

Im Folgenden hat der IPV für Sie die Beiträge der Referenten zusammengefasst.

Datum/Uhrzeit

Donnerstag, 17. September 2015

11:00 Uhr bis 17:15 Uhr, anschließend Get-together mit Imbiss

Veranstaltungsort

Haus der Deutschen Wirtschaft

Unsere Top-Location der IPV-Jahrestagung befindet sich direkt an der Spree in der Breite Straße 29, 10178 Berlin.

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Prof. Dr. Michael Hüther
Prof. Dr. Michael Hüther Direktor, Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Unkonventionelle Geldpolitik und die Folgen für die Altersvorsorge

Prof. Dr. Michael Hüther stellte in seinem Vortrag die Folgen der derzeitigen Geldpolitik auf die Altersversorgung dar. Niedriges Wachstum und ein niedriger Realzins, einhergehend mit einer niedrigen Inflationserwartung, erfordern in der Konsequenz einen höheren Konsumverzicht der Privathaushalte zur Erreichung ihrer Sparziele. Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V. sieht zwar Anzeichen einer Zinswende, da die US-Notenbank kurz- oder mittelfristig den Leitzins erhöhen werde und auch auf die Europäische Zentralbank irgendwann nachziehen werde. Der Zinsanstieg werde aber sehr langsam erfolgen, es werde hier keinen Sprung geben, so Prof. Hüther.

Ausführlicher Bericht

Dr. Ralf Suhr Jahrestagung 2015
Dr. Ralf Suhr Vorstandsvorsitzender, Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege

Pflege 2030 – Herausforderung in einer Gesellschaft des langen Lebens

Der vielzitierte demografische Wandel und die damit verbundene Pflegebedürftigkeit von immer mehr Menschen ist längst kein lang- oder mittelfristiges Problem mehr. Wir befinden uns mittendrin!

Dies war der eindringliche Appell von Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des Zentrums für Qualität in der Pflege, an die Teilnehmer der 7. Jahrestagung der IPV-Akademie.

Es müsse nach neuen Wegen gesucht werden, um die Lücke im Pflegepotenzial zu schließen, so Dr. Suhr. Aber nicht nur der akute Mangel an (qualifiziertem) Fachpersonal sei zu beheben. Auch die Ängste von pflegenden Angehörigen vor mangelndem Verständnis ihres Arbeitgebers für die Nöte der häuslichen Pflege müssten abgebaut werden. Eine höhere Wertschätzung durch die Arbeitgeber wäre hierfür wünschenswert. Die ständige Weiterentwicklung der Qualität in der Pflege ist für Dr. Suhr „ein großes Thema“, wobei auch die Patientensicherheit im Fokus stehen müsse.

Ausführlicher Bericht

Alexander Gunkel Jahrestagung 2015
Alexander Gunkel Mitglied der Hauptgeschäftsführung, BDA

Neues Sozialpartnermodell Betriebsrente – ein sinnvoller Weg für mehr betriebliche Altersversorgung?

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat mit dem Sozialpartnermodell Betriebsrente einen Vorschlag zur Verbreiterung der betrieblichen Altersvorsorge gemacht, der aber nach Ansicht der Arbeitgeber, so Gunkel, an zahlreichen Stellen nachjustiert werden muss. Die vom Sozialpartnermodell vorgesehene Enthaftung der Arbeitgeber für bestimmte Versorgungszusagen gehe aber in die richtige Richtung.


Die vom Sozialpartnermodell vorgesehene Enthaftung der Arbeitgeber für bestimmte Versorgungszusagen ist eine geeignete Richtung, so Gunkel.


Arbeitgeber dürften aber nicht durch allgemeinverbindliche Tarifverträge zur bAV gezwungen werden, auf was das Sozialpartnermodell hinauszulaufen drohe. Vielmehr müsse der Staat geeignete Anreize setzen, um die bAV auf freiwilliger Basis zu stärken. Daher seien steuer- und beitragsrechtliche Entlastungen genauso wichtig. Nicht nachvollziehbar sei im Übrigen, warum der besonders haftungsarme Durchführungsweg Direktversicherung von den Haftungsvorteilen des Sozialpartnermodells  ausgenommen werden solle.

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Christian Lindner Jahrestagung 2015
Christian Lindner Bundesvorsitzender der FDP

Mehr Mut zur Marktwirtschaft

„Mehr Mut zur Marktwirtschaft“ war die ebenso aufmunternde wie eindringliche Botschaft, die Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP, an die aufmerksame Zuhörerschaft richtete. Schwerpunkt war die Marktwirtschaft in Deutschland unter anderem mit der Aufforderung nach mehr Flexibilität und Freiheit als wichtigste Ressource in Zeiten des Wandels. Im Hinblick auf die Altersvorsorge forderte er mehr Freiheit des Einzelnen in der Frage des Renteneintritts und die volle steuerliche  Anerkennung von Betriebsrenten durch angemessene Pensionsrückstellungen. 


Christian Lindner beleuchtete auch  aktuelle Themen der Europapolitik, wie das Integrationsmanagement in der Flüchtlingskrise und kritisierte das mangelnde Zusammenstehen der Staaten der Europäischen Gemeinschaft.

Ausführlicher Bericht

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