Industrie-Pensions-Verein e. V.
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Aktuelle Veröffentlichungen

Auf einen Blick - IPV-Vorteile

  • Sonderkonditionen zu Lebens-, Renten- und Krankenversicherungen
  • Rechtsberatung - Rund um die Versorgung
  • IPV-Hilfseinrichtungen - Unterstützung in Notsituationen
  • IPV-Gesundheitsmanager - Leistungen für die Gesundheit
  • IPV-Akademie - Praxisorientierte Aus- und Weiterbildung
  • IPV-Publikationen - Immer aktuell informiert

 IPV - Eine Mitgliedschaft die sich lohnt!

Aktuelles


Seit 90 Jahren bietet der Industrie-Pensions-Verein e. V. (IPV) seinen inzwischen mehr als 410.000 Mitgliedern eine individuelle und neutrale Beratung bei Versorgungsfragen sowie attraktive finanzielle Vorteile.

8. Jahrestagung der IPV-Akademie

Am 15. September fand die inzwischen 8. Jahrestagung der IPV-Akademie statt. Auch in diesem Jahr konnte der Industrie-Pensions-Verein e.V. regen Zuspruch verzeichnen. Über 250 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Verbänden besuchten die Jahrestagung, die mit exklusiven Vorträgen aufwartete.

Prof. Dr. Fred Wagner von der Universität Leipzig stellte in seinem Vortrag die Ergebnisse der aktuellen Studie Wege in der betrieblichen Altersversorgung zur Erreichung eines angemessenen Altersversorgungsniveaus dar. In der Studie fand die Situation kleiner und mittelständischer Betriebe besondere Berücksichtigung. Die Studie wurde im Auftrag und zusammen mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte erstellt und mit deren freundlicher Genehmigung nun auf der IPV-Jahrestagung vorgestellt.
Prof. Wagner führte aus, dass es trotz unterschiedlicher Einschätzungen der befragten Teilnehmer aus Politik, Tarifpartnern und Produktanbietern sowie Beratern und Vertrieben in einigen Punkten doch Einigkeit gegeben habe. So seien alle Befragten etwa dafür, Hemmnisse der betrieblichen Altersversorgung, wie die Reduzierung der Sozialversicherungspflicht in der Auszahlungsphase, die Vermeidung der Doppelverbeitragung oder der Nichtanrechnung der Betriebsrente auf die Grundsicherung zu beseitigen. Die Frage sei nun, ob diese auf einem breiten Konsens beruhenden Wünsche auch in der Gesetzgebung Berücksichtigung und Umsetzung fänden.

Prof. Sven Voelpel von der Jacobs Universität in Bremen beschäftige sich in seinem Vortrag mit dem Thema Arbeiten im Alter und Arbeitsfähigkeit im Alter. Unter dem Gesichtspunkt der demographischen Herausforderung vor der unsere Gesellschaft steht führte er den Teilnehmern zunächst die natürlichen Begleiterscheinungen des Alterns vor Augen: physischer, emotionaler und mentaler Abbau. Gespickt mit vielen interessanten Beispielen führte er aber auch aus, wie die Menschen durch Stärkung der mentalen, physischen und emotionalen Fitness diesem Abbau erfolgreich begegnen können. Im Weiteren ging Prof. Voelpel auf die Auswirkungen der Digitalisierung im Arbeits- und Privatumfeld ein und zeigte an konkreten Beispielen wie die Digitalisierung unser Leben positiv beeinflussen wird. So führten helfende und unterstützende Technik dazu, dass „das Alter quasi abgeschafft sei“.

Prof. Jochen Ruß von der Universität Ulm widmete sich in seinem Vortrag dem Thema der Reaktion der Lebensversicherungsbranche auf die Niedrigzinsphase. Hierzu stellte er drei Thesen auf. Zum einen zeigte er auf, dass sich die Lebensversicherer nicht von den klassischen Produkten verabschiedeten, wie es oft berichtet wird. Vertrieblich erfolgreiche und nachhaltige Produkte, die im Kundeninteresse lägen, benötigten nach wie vor einen klassischen Deckungsstock. Die Versicherer müssten sich nur auf das besinnen, was sie am besten können nämlich den Risikoausgleich im Kollektiv und in der Zeit durch kollektive Kapitalanlage. Hauptaufgabe der Lebensversicherer müsse künftig die Garantie eines lebenslangen Einkommens sein. Denn viele Menschen unterschätzten massiv die eigene Lebenserwartung und setzten sich damit dem Risiko aus, länger zu leben als ihr Geld reicht. Eine der Hauptaufgaben der Branche sei daher zwingend die Aufklärung der Vermittler und Endkunden über die Wichtigkeit eines lebenslangen Einkommens. Insoweit sei auch der Begriff der Sicherheit neu zu definieren. Der Wert eines lebenslangen Einkommens sei dabei höher einzuschätzen als die Garantie auf einen bestimmten Zinssatz. Dieser wirke sich im Endeffekt sogar renditemindernd aus.

„Da ist ‘ne echte Story drin…“, so der Appell von Dr. Jan Esser, Vorstandsmitglied der Allianz Private Krankenversicherungs-AG an die Unternehmen. Gemeint ist die Einrichtung einer betrieblichen Krankenversicherung als überaus attraktive Lohnzusatzleistung von Arbeitgeber für Arbeitnehmer. Diese sei ein wichtiges Instrument zur Bindung und Neugewinnung von qualifiziertem Fachpersonal und würde von Mitarbeitern als Zeichen besonderer Wertschätzung eingestuft.
Weiterhin thematisierte Herr Dr. Esser innerhalb seines Gesamtvortrags Die private und betriebliche Krankversicherung im aktuellen Umfeld die steigenden Kosten im Gesundheitswesen, bedingt durch medizinischen Fortschritt, aber auch durch die demografische Entwicklung.
Ein dritter Punkt seines Referats befasste sich neben dem Pflegestärkungsgesetz I mit den Änderungen im Pflegebereich durch das Inkrafttreten des Pflegestärkungsgesetzes II zum Januar 2017 und u.a. der damit verbundenen Einführung der neuen Pflegegrade. Trotz aller Anstrengungen bestehe allerdings gerade in den jetzigen Zeiten der älter werdenden Bevölkerung ein eigenverantwortlicher erhöhter Vorsorgebedarf.

Der ehemalige Präsident des ifo Instituts, der Nationalökonom und Finanzwissenschaftler Prof. Hans-Werner Sinn hielt den vielbeachteten Schlussvortrag der Jahrestagung. Anhand vieler Charts und aktueller Zahlen arbeitete er das Thema der Rettung der Schuldenländer durch die EZB und die Auswirkungen auf die Altersversorgung auf. Dabei beleuchtete er sowohl das Zustandekommen der Finanzkrise, als auch die Voraussetzungen für eine nachhaltige Verbesserung. Diese seien aber, insbesondere was die Senkung von Lohnkosten zur Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit anginge, gerade bei den Problemstaaten nicht erfüllt. Daher sei dort eine Gesundung der Wirtschaft kaum möglich. Prof. Sinn zeigte weiterhin auf, dass die Geldpolitik der EZB auch nicht zu einer Gesundung der Wirtschaften beigetragen habe, da Eigenanstrengungen der Staaten entbehrlich wurden. Letztlich müsse man für lange Zeit mit der Niedrigzinspolitik der EZB rechnen, die insoweit natürlich auch Auswirkungen auf die Altersversorgungssysteme habe. Eine Änderung der Situation sei nur durch politische Intervention der Regierungen in Europa möglich. Diese sei insbesondere durch den Austritt Großbritanniens aus der EU auch dringend erforderlich, da der Austritt zu veränderten Mehrheiten innerhalb der EU führe.

Bundesarbeitsgericht verschärft die Haftung für Direktversicherungs- und Pensionskassenzusagen - Anzeige des versicherungsförmigen Verfahrens zu Beginn der Zusage nicht ausreichend -

Scheidet ein Mitarbeiter mit einer unverfallbaren Direktversicherungs- oder Pensionskassenkassenzusage aus, so überträgt der Arbeitgeber regelmäßig die Police
auf ihn. Die Haftung des Arbeitgebers beschränkt sich bei diesem versicherungsförmigen Verfahren auf den Wert der Police, sofern bestimmte „soziale Auflagen“ erfüllt sind und er das Verfahren spätestens 3 Monate nach Ausscheiden dem Mitarbeiter und dem Versicherer anzeigt (§ 2 Abs. 2 Satz 2 BetrAVG).

Achtung: Sind die sozialen Auflagen nicht erfüllt oder wird die Anzeigefrist verschlafen, dann bestimmt sich die Höhe der unverfallbaren Anwartschaft nach dem pro rata temporis Prinzip (§ 2 Abs. 2 Satz 1 BetrAVG). Mitarbeiter mit langjährigen Dienstzeiten vor Erteilung der Zusage können dann weit mehr verlangen als den Wert der Versicherung. Diese historisch bedingte Lösung ist nicht sachgerecht, steht aber nach wie vor als Regelfall (!) im BetrAVG.

Arbeitgeber sind also gehalten, die sozialen Auflagen zu erfüllen und die Drei-Monats-Frist einzuhalten. Dazu wurde in der Praxis oftmals das versicherungsförmige Verfahren bereits bei Erteilung der Zusage angezeigt, beispielsweise in einer Versorgungsordnung oder einer Entgeltumwandlungsvereinbarung. In der Rechtsprechung wurde das bisher als fristwahrend angesehen.

Dem hat das Bundesarbeitsgericht nun einen Riegel vorgeschoben (BAG v. 19.05.2016 – 3 AZR 794/14). Die Anzeige des versicherungsförmigen Verfahrens kann erst dann erfolgen, wenn ein sachlicher und zeitlicher Zusammenhang mit einer konkret bevorstehenden Beendigung des Arbeitsverhältnisses besteht. Die bisher verbreitete Praxis der Anzeige zu Beginn der Zusage reicht nicht mehr aus. Es kommen zusätzliche Sorgfaltspflichten beim vorzeitigen Ausscheiden auf Arbeitgeber zu.

IPV-Tipp: Der IPV rät Arbeitgebern, bAV-Lösungen ausschließlich mit professionellen und erfahrenen Anbietern durchführen, die in der Lage sind, die betriebsrentenrechtlichen Voraussetzungen zu erfüllen. Hierzu gehören insbesondere die Kooperationsgesellschaften des IPV.

Arbeitgeber sollten ihre Dokumente anpassen. Aufhebungsverträge, Kündigungsbestätigungen und dergleichen sollten die Anzeige des versicherungsförmigen Verfahrens nach § 2 Abs. 2 Satz 2 BetrAVG enthalten.

Der Gesetzgeber ist zudem gefordert, das Betriebsrentengesetz anzupassen. Es ist nicht nachvollziehbar, warum für Direktversicherungs- und Pensionskassenzusagen das pro rata temporis Prinzip gelten soll, obwohl es sich praktisch nie um Leistungszusagen handelt!  Die von Seiten der Politik geplanten Haftungserleichterungen für bAV müssen dieses Thema aufgreifen.

Verbeitragung von Abfindungen im laufenden Arbeitsverhältnis ab 01.07.2016 neu geregelt

Zusagen auf betriebliche Altersversorgung dürfen im laufenden Arbeitsverhältnis grundsätzlich abgefunden werden. Für die Betroffenen ist dabei die Frage nach dem Netto, also dem Abfindungsbetrag nach steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Abzügen äußerst wichtig.

Bislang behandelten die Sozialversicherungsträger Abfindungen im laufenden Arbeitsverhältnis als Arbeitsentgelt nach § 14 SGB IV. Der Betrag war daher in allen Zweigen sozialversicherungspflichtig, begrenzt durch die Beitragsbemessungsgrenze im Zuflussjahr.

Neu: Ab dem 01.07.2016 (Zuflusszeitpunkt) werden Abfindungen einheitlich als Versorgungsbezüge nach § 229 SGB V behandelt, egal ob in der Anwartschafts- oder der Rentenphase (Besprechungsergebnis GKV-Spitzenverband, Deutsche Rentenversicherung Bund, Bundesagentur für Arbeit vom 20.04.2016).

Damit besteht unabhängig von der Art der Abfindung und dem Lebensalter des Berechtigten  Beitragspflicht in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, nicht jedoch der Arbeitslosen- und Rentenversicherung. Beiträge aus Versorgungsbezügen sind stets allein vom Arbeitnehmer zu finanzieren. Die Kapitalzahlung wird dabei gedanklich auf 120 Monate verteilt. Aus diesem fiktiven Zahlbetrag hat der Arbeitnehmer Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung in voller Höhe ohne Beteiligung des Arbeitgebers zu entrichten.

Wer während des 120-Monate-Zeitraums bereits aus regulärem Gehalt oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze zur Krankenversicherung (2016: 50.850 EUR) verdient, hat keine zusätzlichen Beiträge zu zahlen, genauso wie privat Krankenversicherte. Arbeitnehmer, die unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze zur Krankenversicherung verdienen, zahlen nach der neuen Rechtslage meistens mehr als bislang.

Für Arbeitgeber reduziert die Neuregelung Aufwand: Sie müssen generell keine Beiträge mehr auf Abfindungen zahlen.

Verschnaufpause für die Handelsbilanz – Gesetzliche Änderung beim BilMoG-Zins

Durch Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist Anfang März das „Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie“ in Kraft getreten. Teil davon ist eine Änderung des § 253 Handelsgesetzbuch, der die Bewertung von Pensionsrückstellungen betrifft.

Neu: Der Rechnungszins für Pensionsrückstellungen ergibt sich aus dem durchschnittlichen Marktzins der letzten 10 Jahre – statt bislang 7 Jahre. Für Bilanzstichtage im Jahr 2015 kann die Neuregelung angewendet werden, danach ist der neue Rechnungszins verpflichtend.

Der Gesetzgeber entlastet mit dem höheren Rechnungszins die Unternehmensbilanzen von Pensionsrückstellungen. Für den 31.12.2015 kann statt 3,89 % mit einer geschätzten Verzinsung von 4,3 % kalkuliert werden. Nach Schätzungen wird bereits Anfang 2017 der Rechnungszins wieder unter 4 % fallen.

Bilanzielle Gewinne, die aufgrund der neuen Regelung entstehen, dürfen nicht ausgeschüttet werden. Um die Ausschüttungssperre zu ermitteln, müssen Pensionsrückstellungen nach altem Recht und nach neuem Recht berechnet werden. Die Differenz ist ausschüttungsgesperrt. Neben dem steuerlichen Teilwert sind damit künftig mindestens zwei HGB-Werte zu ermitteln.

Wettbewerb zwischen GKV und PKV für die Lohnzusatzkosten von erheblicher Bedeutung

Die Lohnzusatzkosten sind für die Arbeitgeber in Deutschland so hoch wie in kaum einem anderen Land. Bisher wenig Beachtung fand in diesem Zusammenhang der Wettbewerb zwischen Gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) und Privater Krankenversicherung (PKV).  Für den Arbeitgeber fallen je nach Versichertenstatus der Arbeitnehmer unterschiedliche Krankenversicherungsbeiträge als Bestandteil der Lohnzusatzkosten an.

In einer aktuellen Studie des vbw - Verband der Bayerischen Wirtschaft e.V. - sind diese Effekte untersucht und quantifiziert worden. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass durch das Nebeneinander von GKV und PKV die Arbeitgeber jährlich um etwa 1,3 Milliarden Euro entlastet werden. Im Hinblick auf den demografischen Wandel könne durch die Beibehaltung dieser Koexistenz eine Stabilisierung der Lohnzusatzkosten erfolgen.

Die Ergebnisse dieser Studie können Sie unter folgendem Link einsehen:

Die Private Krankenversicherung (PKV) entlastet Unternehmen und Betriebe!

Unerwartete Einkünfte können die vorgezogene Altersrente kosten

Wer eine vorgezogene Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhält, sollte dringend darauf achten welche Nebeneinkünfte er bezieht. Liegen diese nämlich aktuell über 450 Euro im Monat besteht nur noch ein Anspruch auf eine Teilrente und eventuell sogar gar kein Rentenanspruch mehr.

So erging es zum Beispiel einem Rentner aus Rheinland-Pfalz. Dieser bezog neben seiner vorgezogenen Altersrente auch Einnahmen aus einem Minijob. Dies war auch unproblematisch, da er die Hinzuverdienstgrenze nicht überschritten hatte. Durch das Finanzamt erfuhr die Rentenversicherung davon, dass der Rentner auch noch Einkünfte aus dem Betrieb einer Solaranlage in Höhe von 253 Euro im Kalenderjahr erzielt hatte. Aufgrund des Überschreitens der Hinzuverdienstgrenze reduzierte sich der Rentenanspruch auf eine Teilrente in Höhe von 2/3 der Vollrente. Die Rentenversicherung hob den bisherigen Rentenbescheid teilweise auf und forderte die Differenz zwischen der bereits gezahlten Vollrente und der zustehenden Teilrente zurück.  Dies waren immerhin 2.411,66 Euro. Hiergegen wehrte sich der Rentner und klagte vor dem Sozialgericht in Mainz. Die Sozialrichter gaben der Deutschen Rentenversicherung recht. Einnahmen aus dem Betrieb einer Solaranlage stellten Arbeitseinkommen im Sinne des Rentenrechts dar. Die Rentenversicherung habe die Einnahmen zu recht als Hinzuverdienst bewertet. (Sozialgericht Mainz, Az.: S 15 R 389/13).

Dumm gelaufen. Der Rentner hatte seine Einnahmen aus der Solaranlage wahrscheinlich nicht bewusst unterschlagen. Vielmehr wird ihm nicht klar gewesen sein, dass diese Einnahmen steuerlich Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb darstellen und  somit sozialversicherungsrechtlich zum Arbeitseinkommen zählen.

Welche Einkommensarten werden beim Hinzuverdienst berücksichtigt?

Als Hinzuverdienst gelten

  • der monatliche Bruttoverdienst aus einer abhängigen Beschäftigung,
  • der monatliche steuerrechtliche Gewinn (Einkünfte aus Gewerbebetrieb, aus selbständiger Arbeit und aus Land- und Forstwirtschaft) sowie
  • vergleichbares Einkommen (zum Beispiel Vorruhestandsgeld).

Nicht dazu zählen Leistungen aus einer privaten oder betrieblichen Altersversorgung. Auch Vermögenseinnahmen und Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung fallen nicht unter den Hinzuverdienst.

Nach dem Erreichen der Regelaltersgrenze ist der Hinzuverdienst nicht mehr beschränkt.

Wer sich an die oben genannten Spielregeln hält, kann seine vorgezogene Altersrente genießen und muss nicht mit bösen Überraschungen rechnen.

Zweites Pflegestärkungsgesetz - Was ändert sich?

Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II) wird der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff in die Praxis umgesetzt.

Das Gesetz tritt am 01. Januar 2016 in Kraft und das neue Begutachtungsverfahren sowie die Umstellung der Leistungsbeträge der Pflegeversicherung werden zum 1. Januar 2017 wirksam.

Was ändert sich?

Lesen Sie hier mehr.

Wann müssen Kinder für ihre Eltern zahlen?

Die demografische Entwicklung wirkt sich immer stärker auf den Pflegebereich aus. Der aktuelle IPV-Report „Wann müssen Kinder für ihre Eltern zahlen?“ zeigt unter anderem, welche Voraussetzungen für den Elternunterhalt gelten, wie viel Schonvermögen den Kindern erlaubt ist, wie die steuerliche Absetzbarkeit der Ausgaben zur Pflege der Eltern geregelt ist und wie man privat für den Pflegefall vorsorgen kann.

Hier können Sie den aktuellen IPV-Report „Wann müssen Kinder für ihre Eltern zahlen?“ als PDF-Datei herunterladen oder fordern Sie den IPV-Report telefonisch an unter 030 – 206732-122 oder per E-Mail an bremers@ipv.de.

IPV-Kompakt "Die Gesellschafter-Geschäftsführer-Versorgung"

Zahlreiche Hinweise zum bestmöglichen Umgang mit bestehenden Gesellschafter-Geschäftsführer-Pensionszusagen hält das neu aufgelegte IPV-Kompakt bereit. Unter anderem mit folgenden Themen:

  • Gestaltungsmöglichkeiten und Handlungsempfehlungen
  • Enthaftungsmöglichkeiten
  • Entpflichtung mittels Unterstützungskasse und Pensionsfonds
  • Die Rechtslage im schnellen Überblick

IPV-Mitglieder können Ihr persönliches Exemplar anfordern per Mail an bremers@ipv.de oder telefonisch unter 030 206732-122.

Journal online

Erhalten Sie schon unser Journal online?

Zwei mal im Jahr veröffentlichen wir für unsere Mitglieder das Journal online.  Wir möchten unsere Mitglieder damit über aktuelle und wichtige Informationen rund um die Themen Alters- und Gesundheitsvorsorge informieren.

 

Sie erhalten das Journal online per E-Mail oder als Download hier auf unserer Homepage.

 

 

Nutzen Sie gleich hier die Gelegenheit, sich für den E-Mail-Versand des Journalonline anzumelden.

Großer Andrang zur 7. Jahrestagung der IPV-Akademie am 17.09.2015

Traditionell fand die nunmehr 7. Jahrestagung der IPV-Akademie im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin-Mitte statt. Für den Gastgeber begrüßte IPV-Vorstand  Dieter Joeres die rund 250 Gäste aus Verbänden, Industrie und Versicherungswirtschaft. Der nachhaltige Zuspruch bestätigt, dass sich die IPV-Jahrestagung im „politischen Berlin“ inzwischen fest etabliert hat.

Besonders gut wurden zur diesjährigen IPV-Jahrestagung die Mischung von hochaktuellen Themen aus Politik, Wissenschaft und  Wirtschaft angenommen. Unter den Referenten befanden sich prominente Politiker wie der FDP-Vorsitzende Christian Lindner mit dem wichtigen Thema „Mehr Mut zur Marktwirtschaft“. Mit dem Beitrag „Unkonventionelle Geldpolitik und die Folgen für die Altersvorsorge“ griff der Ökonom Prof. Dr. Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. ein Kernthema der IPV-Akademie auf, deren Zweck die Aufklärung zu Fragen der Alters- und Gesundheitsvorsorge ist.

Mehr zur Jahrestagung 2015 erfahren Sie hier.

„Spätehenklauseln“ sind unwirksam (BAG vom 04.08.2015)

Viele Pensionszusagen sehen eine Hinterbliebenenversorgung vor. Um das finanzielle Risiko daraus einzugrenzen, knüpfen viele Arbeitgeber zusätzliche Bedingungen an die Hinterbliebenenversorgung.

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Qualitätsicherung IPV-Akademie

Die IPV-Akademie hat sich als Ziel gesetzt, die Qualität in der Weiterbildung kontinuierlich zu sichern.

Seit Oktober 2014 ist die IPV-Akademie nach eingehender Prüfung des
Qualitätsmanagementsystems durch die Zertifizierungsorganisation CERTQUA im Sinne der internationalen Norm DIN ISO 29990:2010 zertifiziert.

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EU-Mobilitätsrichtlinie in Kraft getreten

Die Richtlinie erleichtert den Erwerb von unverfallbaren Anwartschaften beim grenzüberschreitenden Arbeitgeberwechsel. Vor Umsetzung der Richtlinie durch den Bundestag entfaltet sie keine unmittelbare Rechtswirkung in Deutschland. Ein Entwurf des geänderten Betriebsrentengesetzes (BetrAVG) ist bereits für diesen Herbst geplant, Zeit hat der Bundestag maximal bis 2018. Es ist beabsichtigt, die Regelung in Deutschland auch auf Arbeitsverhältnisse ohne Grenzüberschreitung anzuwenden.

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Punkte sammeln für höhere Beratungsqualität

Seit 2014 läuft offiziell die Brancheninitiative „gut beraten – Weiterbildung der Versicherungsvermittler in Deutschland“.

Die IPV-Akademie hat sich im Rahmen dieser Initiative als Bildungsdienstleister akkreditieren lassen (Akkreditierungsnummer: GB-BDL-20140218-30035).

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Aktuelle BMF-Schreiben zur GGF-Versorgung

Mit zwei aktuellen BMF-Schreiben hat sich die Finanzverwaltung der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes angeschlossen.

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Rentenkürzungsrechner - Angebot des IPV für Mitglieder!

Zur Planung der individuellen Altersversorgung hat der IPV exklusiv für seine Mitglieder einen Rentenkürzungsrechner entwickelt. So können Sie abschätzen, um wie viel Euro sich Ihre gesetzliche Rente reduziert, wenn Sie vorzeitig in Altersrente gehen. Weitere Informationen

 

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