Back to top

Qualifiziert und kompetent im Krisen-Management
Machen Sie Ihren GmbH-Führerschein und werden Sie „Zertifizierte(r) GmbH-Geschäftsführer(in)“

Sind Sie bereits als Unternehmensführer(in) tätig oder möchten Sie es werden? Mit dem zertifizierten GmbH-Führerschein können Sie wichtige Wissenslücken schließen und sind damit fit für die Früherkennung und die Bewältigung von Unternehmenskrisen.

Das Weiterbildungsangebot des BV ESUG wird als Präsenzlehrgang angeboten. An insgesamt 3,5 Tagen werden durch kompetente Referenten wesentliche Inhalte zu Themen der rechtlichen Anforderungen an Unternehmensführung in Krisen, Krisenfrüherkennung, sowie Sanierungsstrategien vermittelt. Nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung erhalten Sie ein Zertifikat des Deutschen Instituts für angewandtes Insolvenzrecht (DIAI) mit einer Gültigkeitsdauer von zwei Jahren*.

GmbH-Führerschein (r)

Melden Sie sich an und erhalten Sie mit Ihrer IPV-Mitgliedschaft 25 % Vergünstigung auf die Teilnahmegebühr.

Umfangreiche Informationen erhalten Sie auf folgenden Webseiten:

www.bv-esug.de

www.diai.org

*Damit Ihr Zertifikat erneut um zwei Jahre verlängert wird, ist es erforderlich, das erlangte Wissen zu vertiefen und einen Weiterbildungsnachweis über 10 Stunden zu erbringen.

Inhalte in drei Modulen

Rechtliches Umfeld in Krise und Sanierung

  • Einführung in das Unternehmens- und Gesellschaftsrecht
  • Rechtliche Anforderungen an Unternehmensführung in Krisen

Insolvenzrechtliches System der Risikovorverlagerung in die betriebswirtschaftliche Krise, rechtliche Folgen für die Geschäftsführung im Alltag, Implementierung

 

  • Unternehmenskrise als Bewährungsprobe
  • Haftungs- und Strafbarkeitsrisiken erkennen und vermeiden

Grundstrukturen der Haftung von Geschäftsführern nach §§ 43, 64 GmbHG, Krisen- und Insolvenzstraftaten, Vermeidungsstrategien, Checklisten fürs Tagesgeschäft

 

  • GmbH-Geschäftsführer(innen) als Hochrisikoträger

Veränderungen der Haftungsstruktur in der Krise, das insolvenzrechtliche System in gesellschaftsrechtlichen Regelungen, sukzessive Herrschaft des Rechts, Kalkulation von Risiken, Risikoschutz und Grenzen des Schutzes durch D&O-Versicherungen

 

  • Haftungen von GmbH-Geschäftsführern/GmbH-Geschäftsführerinnen

Für Zahlungen nach Insolvenzreife, wegen Inanspruchnahme persönlichen Vertrauens, aufgrund von Insolvenzverschleppung analog §§ 60, 61 InsO, von Kreditbetrug bis Untreue nach Insolvenzstrafrecht

Methoden der Krisenfrüherkennung

  • Krisenursachen und Krisenverläufe

Exogene und endogene Krisen, typische Krisenverläufe mit veränderten Handlungsspektren, kennzahlenbasierte Früherkennung, Implementierung und Anwendung digitaler Systeme

 

  • Basisindikatoren für Unternehmenskrisen

Typische Kennzeichen, Auswirkungen und Handlungsoptionen von Stakeholderkrisen, Strategiekrisen, Produkt-/Absatzkrise, Erfolgskrise, Liquiditätskrise, überbetriebliche Früherkennung

 

  • Risikomanagement

Prozesse im Risikomanagement von der Risikoanalyse bis zum Controlling

 

  • Operative und strategische Früherkennung

Unterschied zwischen operativen „hard facts“ und strategiebasierten „weak signals“, Spannungsfelder unternehmensintern und zwischen Unternehmen und Markt, Wirtschaftsprüfer und Kreditinstitut

 

  • Führungssysteme bei der Früherkennung und in der Krise

Auswirkungen der Krise auf die Führung des Unternehmens, krisengerechte Führung und Kommunikation, Heben von Potenzialen bei Mitarbeitern in der Krise

 

  • Rechnungswesen inklusive Tools mit Warnfunktion

Vorstellung von Instrumenten wie IDEA, DATEV und ACL, Anwendungsgebiete, Implementierung, Nutzung im betrieblichen Alltag

Sanierungsoptionen und Sanierungsstrategien

  • Krisenursachen und Optionen identifizieren

Richtige Identifizierung von Krisenursachen, Voraussetzungen von Sanierungen, Methoden und Umsetzung

 

  • Außergerichtliche, freie Sanierung

Rechtliche und wirtschaftliche Voraussetzungen, Problem des Akkordstörers, strategische Folgen

 

  • Finanzwirtschaftliche Sanierung

Passivseite der Bilanz im Spiegel der Krise, Bewertungsspielräume, Sanierung der Passivseite, Methoden und Folgen

 

  • Präventive Restrukturierung

Ziel der EU-Richtlinie, Voraussetzungen für Einstieg, Verfahrensablauf mit Beteiligten, Sanierungsplan, gerichtliche Mitwirkung

 

  • Sanierung unter Insolvenzschutz

ESUG als insolvenzbezogene Sanierungsoption, Schutzschirm und Eigenverwaltung, Verfahren nach §§ 270 ff. InsO, Sanierungs- und Insolvenzplan, Ablauf und Strukturen

 

  • Sanierungsoptionen im Regelinsolvenzverfahren

Teilbetriebsübergang, übertragende Sanierung, Gestaltungsoptionen im Insolvenzplan, Investorenlösungen

Weitere Vorteile für Firmen und Verbände

Veranstaltungen zum Thema GmbH-Führerschein für Firmen und Verbände